Neuerscheinungen Juni

Mai 19, 2017







Je weniger Zeit man hat, desto gezielter sucht man irgendwie wirklich nach Büchern, die einen am meisten interessieren würden. So geht es zumindest mir. Obwohl sich die Anzahl der Neuerscheinungen zwischen dem Frühjahrsprogramm und dem Herbstprogramm generell etwas zurückhält, neige ich dazu, mir nur die Bücher zu merken, die ich neben dem Unistress tatsächlich schaffen würde. Dieses Jahr hat mich vor allem der Manesse Verlag mit seiner Auswahl neugierig gemacht, daher landen auch drei Bücher auf der Liste. Insgesamt sind es dann aber vorerst auch nur sechs Neuerscheinungen geworden, die meine Aufmerksamkeit für den Juni auf sich ziehen konnten.

Wie gewohnt landet ihr durch Anklicken des Titels direkt auf die Verlagsseite und erhaltet Informationen zum jeweiligen Buchtitel.

"Wein und Haschisch" von Charles Baudelaire, Manesse, gebunden, 13. Juni
"150. Todestag am 31. August 2017 Wer Charles Baudelaire ausschließlich als Verfasser der dunkel-brillanten Gedichte aus «Die Blumen des Bösen» kennt, lässt sich ein wahres Lesevergnügen entgehen." Ehrlich gesagt kenne ich selbst diese Gedichte nicht, dennoch hat mich das Buch sehr neugierig gemacht. Hier werden zudem keine Gedichte, sondern Essays angeführt, die sehr vielseitig wirken. Ist sicherlich eines der meistersehnten Bücher im Juni für mich. Nicht zu verachten: Die sehr schöne Gestaltung!

"Die Kostbarkeiten von Poynton" von Henry James, Manesse, gebunden, 26. Juni
Ebenfalls aus dem Manesse Verlag kommt dieses Buch. Henry James zählt ja zu den gefeierten Klassikern, unteranderem durch "Washington Square". Wie immer, wollte ich bereits unzählige Male etwas von ihm lesen, vielleicht wird dies ja dann das erste Buch sein.

"Die Bucht, die im Mondlicht versank" von Lucy Clarke, Piper, Broschur, 02. Juni
Etwas zwiegespalten bin ich bei Lucy Clarke. Ich mochte eigentlich ihren Roman "Der Sommer, in dem es zu schneien begann", aber die große Lust ihre folgenden Bücher zu lesen hatte ich bisher nicht. Diesmal hört sich der Klappentext aber ganz gut an, daher landet das Buch auf meinem Merkzettel.

"Das Licht zwischen den Wolken" von Amy Harvany, blanvaet, gebunden, 26.Juni
Ein nachdenklicher und (hoffentlich) gefühlvoller Roman musste auch mal wieder auf meine Liste. In letzter Zeit fällt es mir zwar etwas schwerer, in diesem Genre wirklich gute Bücher zu finden, weil mir vieles plötzlich so "platt" erscheint, aber ich gebe dennoch jedem interessanten Buch eine Chance.

"Boston" von Upton Sinclair, Manesse, gebunden, 19. Juni
"Glamour, Jazz und endlose Partys: Das waren die Roaring Twenties. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit – Upton Sinclair zeigt uns die ganze." Ein Buch, das mich mal wieder ziemlich schnell in den Bann gezogen hat und das allein durch seine Beschreibung. Sicherlich ist es perfekt, um sich der Atmosphäre etwas länger hinzugeben, denn beinahe 1.100 Seiten umfasst das gute Stück. Interessiert bin ich eigentlich durchaus sehr stark, allerdings lässt mich die Länge noch ein wenig zurückzucken, da noch einige andere Bücher gelesen werden wollen.

"Val Di Non" von Oswald Egger, Suhrkamp, gebunden, 13. Juni
Allein schon der Anfang "Ist es möglich, einen Berg zu denken, zu dem das Tal fehlt? Wenn man sich Gott und die Welt vorstellen kann, kann man sich z. B. nicht Gott ohne die Welt vorstellen: Was einem vorschwebt, von A bis Z, erscheint oft realer als das, was vor Augen bloß irritiert." hat mich gepackt. Ich liebe ja etwas skurril scheinende Bücher, daher warte ich ganz gespannt auf dieses Buch. Auch interessant: "In Oswald Eggers Val di Non wird man fabelhaft wandern oder einfach nur spazieren gehen. Ein Buch, reich bebildert und illustriert mit zig Einstiegen und auch Verstiegenheiten, mit stillen Verstolperungen hinein in eine unfassbare Fundlandschaft aus Wunderbarem: Wie das wohl sein wird – gelebt zu haben, ohne gewesen zu sein."
Für schöne Illustrationen bin ich ebenfalls immer zu haben. Das Buch ist auch eines meiner Favoriten für den Juni.



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